von Schmallenberg-Winkhausen nach Wormbach

In diesem Jahr wechselten wir auf einen neuen Weg:
die Heidenstraße - eine mittelalterliche Heer- und Handelsstraße zwischen Leipzig und Köln.

Herz Jesu KircheUnsere Wegstrecke begann in Winkhausen. Zuvor aber gab es einen Impuls in der
Herz Jesu-Kirche in Gleidorf.
Diese wundervolle Kirche ist ganz auf Meditation ausgerichtet und lädt mit stimmungsvoller Beleuchtung zur Betrachtung und Besinnung ein.
Leider war in der Woche zuvor die Regelanlage der Beleuchtung gestohlen worden - aber auch das Verbliebene war noch sehr eindrucksvoll.

Anschließend machten wir uns auf nach Wormbach, einer Urpfarrei des Sauerlandes.

b_240_240_16777215_00_images_aktuelles_2017_St_Peter_und_Paul_in__Wormbach.jpgDort empfing uns wieder Frau v. Plettenberg, die als Gemeindereferentin sich besonders um Jakobuspilger kümmert. Nach dem Impuls bei der Ankunft in Gleidorf berichtete sie hier nun über die Geschichte dieser romanisch gebauten Kirche St. Peter und Paul. Als Urpfarrei des kurkölnischen Sauerlandes kommt dieser Kirche eine besondere Bedeutung zu. Ihr Besuch ist ein Muss.
Eine weitere Besonderheit bietet sich mit dem Friedhof dar. Er belegt sichtbar, dass im Tode und vor Gott alle Menschen gleich sind; beeindruckend auch die Erinnerung an die Kriegstoten auf fremder Erde.

Sehr anschaulich erzählte Frau v. Plettenberg die "bauernschlaue" List, die am Ende des letzten Krieges den Kirchenbau vor der Zerstörung aus der Luft bewahrte.

b_240_240_16777215_00_images_aktuelles_2017_Heiligenhuschen_auf_dem_Weg_nach_Selkentrop.jpgWeiter ging es dann auf dem Pilgerweg vorbei an Heiligenhäuschen nach Selkentrop zur dortigen Kapelle St. Blasius. Für die Rückfahrt nach Breckerfeld wartete hier u. a. der Gemeindebus der Pfarrei Christus König, Halver.
Zuvor aber fand sich noch im nahen Berghausen eine gastliches Lokal für einen gehaltvollen Kaffee zum Ausklang.

Ausnahmsweise blieb es in diesem Jahr bei einer nur eintägigen Tour "auf dem Weg", da im Juli die größere fünftägige Pilgerfahrt auf Luthers Spuren in Thüringen folgt. Im kommenden Jahr soll es wieder eine Fortsetztung des Pilgerweges über das ganze letzte Aprilwochenende geben. Freuen dürfen wir uns aber jetzt schon!
(Fotos: H. Ludwig, B. Schluckebier, A. Vedder)

Es folgen weitere Bilder.

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